Psychotherapie

"Es sind nicht die Dinge, die uns entweder niederwerfen oder aufrichten. Es ist die Bedeutung, die wir ihnen zumessen." (Epiktet)

Psychotherapeutisch relevante Anliegen können erfolgreich behandelt werden, wenn auf der Grundlage folgender Prinzipien gearbeitet wird:

  • Klärung des Problems/Störung und ihrerer möglichen Lösung
  • Analyse der damit verbundenen Einstellungen
  • Wünschen, Motivationen, Intentionen
  • Aktivierung des zur Lösung verfügbaren Potenzials
  • Aktive Hilfe bei der Bewältigung des Problems/der Störung

Das Psychotherapieangebot gilt ab dem 18. Lebensjahr für Menschen jeden Alters.
Für Patienten ab dem siebten Lebensjahrzent gibt es dem Alter entsprechende, maßgeschneiderte Lösungen.


Diese Arbeitsprinzipien gelten als Grundlage für:

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich und kassenärztlich anerkannte Behandlungsmethode. Sie geht davon aus, dass die Art, wie wir handeln, denken und fühlen, letztendlich eine im Laufe der Zeit erworbene Angelegenheit ist. Darin sind auch die sie begleitenden körperlichen Prozesse inbegriffen.

Kognitiver Therapie

Die kognitive Therapie ist eine wissenschaftlich und in Verbindung mit Verhaltenstherapie kassenärztlich anerkannte Behandlungsmethode. Sie geht davon aus, dass die Art unserer Erwartungen, Befürchtungen, Hoffnungen, Gedanken und Denkprozesse eingefahrenen Schemata entspricht. Demgemäß richten wir unser Verhalten und Erleben aus.

Hypnotherapie

Die Hypnotherapie ist eine wissenschaftlich und in Verbindung mit Verhaltenstherapie kassenärztlich anerkannte Behandlungsmethode. Im Allgemeinen verlaufen unsere Gespräche logisch, d.h. zuerst A, dann B, dann C usw. Deswegen suchen wir nach Rechtfertigungen für unsere Aussagen und Handlungen. Im entspannten Zustand (Trance) hingegen ist unser Denken netzwerkförmig, d.h. von einem Problemaspekt können wir Suchprozesse in alle denkbaren Richtungen einleiten, denn die Automatik unserer Gedanken, Gefühle und die sie begleitenden körperlichen Prozesse, kurzum: unser Unbewusstes wird in Trance aktiviert. Dadurch können Lösungen gefunden und vorbereitet werden, die im "normalen" Gespräch nicht oder nur sehr wenig wahrscheinlich sind. In Trance ist unser Denken flexibler, wodurch eigene Ressourcen und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

EMDR (eye movement desensitization movement)

Diese relative junge Behandlungsmethode ist hoch wirksam bei psychischen Folgen von Unfällen, Demütigungen, Vergewaltigung, körperlicher Entstellung, Mobbing, Bossing, also bei der Behandlung von psychosozialen Traumen.

NLP (Neurolinguistisches Programmieren)

 Im Mittelpunkt der Therapie steht die aktuelle Problematik und die Frage, was in Gegenwart und Zukunft zu tun ist, um eine Lösung des Problems herbeizuführen. Zum besseren Verständnis der momentanen Situation ist die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil der Therapie. NLP ist also keine umschriebene Behandlungsmethode, weil sie sich im weitesten Sinne mit Kommunikationsproblemen befasst. Dazu wird eine Vielzahl einzelner, untereinander abgegrenzter Schritt-für-Schritt-Anweisungen für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen benutzt. Die genannten Arbeitsprinzipien und Behandlungsmethoden können im Internet bei http://de.wikipedia.org nachgelesen werden.